Im Forschungs- und Industriezentrum Erfurt-Südost baut der TÜV Thüringen ein fünfstöckiges Bürogebäude, das auf rund 4.500 Quadratmetern Fläche zur neuen Heimat von über 100 Mitarbeitern des Technischen Überwachungsvereins werden soll. Wichtigster Grund für den Neubau ist das kontinuierliche Wachstum des Unternehmens, denn die parallel zum Dienstleistungs-Portfolio beständig wachsende Belegschaft findet in den bisherigen Gebäuden nicht mehr ausreichend Platz. Die Fertigstellung der neuen Zentrale, in der neben der Verwaltung auch das Herz der bundesweit aktiven TÜV Akademie schlagen wird, ist für Ende 2022 geplant.

Das neue Zentralgebäude des TÜV Thüringen am Urbicher Kreuz hat nun seine erste symbolische Hürde genommen: Anfang November setzten die Vorstände Volker Höhnisch und Martin Meyer gemeinsam mit Objektbetreuer Sven Kurschinski den ersten Spatenstich. In den Tagen zuvor war das rund 8.500 Quadratmeter große Grundstück zwischen Herman-Hollerith- und Konrad-Zuse-Straße bereits beräumt und auf den nahenden Baubeginn vorbereitet worden. Dass der Neubau die bisher genutzten Gebäude nicht nur beim Platzangebot, sondern auch bei der Energieeffizienz klar in den Schatten stellt, versteht sich von selbst. Hierbei hilft auch eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach, die den Betrieb der Klimaanlage im Sommer mit Strom aus eigener Produktion ermöglicht. Ergänzend zur guten Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr werden auf dem Gelände auch 120 neue Pkw-Stellplätze für Besucher und Mitarbeiter geschaffen.

Der Namensgeber der neuen Heimat in der Konrad-Zuse-Straße 21 erinnert die Mitarbeiter täglich an die aktuellen Herausforderungen: Digitalisierung und Cyber-Security spielen auch im Alltag des TÜV Thüringen eine immer wichtigere Rolle. Entscheidend sind längst nicht mehr nur klassische Safety-Faktoren, die die von einem Produkt ausgehenden Gefahren für Mensch und Umwelt beschreiben. Eine ebenso große Rolle spielt auch Security, also der Schutz eines Produkts vor Menschen mit kriminellen Absichten. Denn egal ob es um einen Aufzug, kritische Infrastrukturen oder das neueste Gadget für das private Smart Home geht: durch elektronische Steuerungen und die Verbindung mit dem Internet entstehen zum Teil völlig neue Sicherheitsrisiken. Nur wenn Sicherheit auch hier gewährleistet werden kann, können sich Innovationen im Alltag durchsetzen. Für diese Arbeit sieht sich der TÜV Thüringen mit seinem neuen Zentralgebäude noch besser gerüstet als in den vergangenen 30 Jahren.

Die Vorstände Volker Höhnisch und Martin Meyer sowie Objektbetreuer Sven Kurschinski (v.l.n.r.) beim ersten Spatenstich.

TÜV Thüringen – Mit Sicherheit in guten Händen!

Der TÜV Thüringen steht seit 30 Jahren für Qualität und Sicherheit aus dem Herzen Deutschlands. Wir sind dabei nicht nur ein Bewahrer von Tradition und Technik, sondern auch Partner und Treiber von Innovationen. Hierfür sind unsere 1.100 Mitarbeiter, deren Kompetenz von über 150 Akkreditierungen, Zulassungen und Zertifizierungen auf nationaler und internationaler Ebene bestätigt wird, unersetzlich. Denn durchsetzen können sich Innovationen nur, wenn sie sicher sind und weder Mensch noch Umwelt gefährden. Als unabhängige Instanz haben wir in den letzten 30 Jahren unzählige Produkte und Anlagen geprüft, Unternehmen zertifiziert und Menschen ausgebildet. Auch wenn die Bandbreite dabei längst von Bits und Bytes über menschliche Qualifikationen bis hin zu hunderte Tonnen schweren Maschinen reicht, bleibt eines immer gleich: Wenn wir analysieren, ausbilden, begutachten, informieren, kalibrieren, messen, prüfen oder zertifizieren, steht unser Name zuverlässig und unverrückbar für Qualität und Sicherheit.